Ich wollte unbedingt als SPS-Programmierer anfangen

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Der gebürtige Slowake Marcel kam 2014 nach Deutschland. In seinem Heimatland studierte er Automatisierungstechnik und legte seine Promotion ab. Vor dreieinhalb Jahren führte sein Weg ihn zu ekvip. Als SPS-Programmierer ist er Teil der Beuteldachse, unserem Team der Siemens-Spezialist:innen. Was er bei ekvip besonders schätzt, ist die weltoffene Unternehmenskultur, die familiäre Teamstimmung und die fachlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Marcels Schwester studiert 2013 in Berlin. Als sie für einen Monat zu sich einlädt, überlegt er, wie er diese Zeit am besten nutzen könnte: „Und da hat sie mir den Ratschlag gegeben, dass ich an der Volkshochschule Deutsch lernen könnte. So bin ich zu der deutschen Sprache gekommen.“ Marcel findet Gefallen an der deutschen Sprache und Kultur. Er findet die Sichtweisen und die Mentalität der Deutschen interessant und hat Freude am Austausch mit ihnen. Während seiner Promotion gewinnt er Zeit, um seine fachliche Expertise und seine Deutschkenntnisse zu vertiefen. Als er nach seinem Abschluss keine passende Stelle in der Slowakei findet, entscheidet Marcel sich, sein Glück in Deutschland zu versuchen. Nach fünf Jahren in als Angestellter in einem großen Güterverkehrszentrum wünscht er sich eine fachliche Veränderung: „Ich wollte unbedingt als SPS-Programmierer anfangen. In meiner vorherigen Stelle hatte ich mit SPS nicht viel zu tun. Das war mehr BWL – ich wollte aber wieder was Technisches machen“, erzählt Marcel. So führt sein Weg ihn zur OSB AG, aus der sich kurz darauf ekvip gründet.

Auf Mission der Beuteldachse

Bei den Beuteldachsen findet er, was er gesucht hat. Das Team ist auf die SPS-Programmierung im TIA-Portal von Siemens spezialisiert. „Ich habe mich bewusst für Siemens entschieden, weil es das am weitesten verbreitete Steuerungssystem und Produktionsfeld ist“, erklärt Marcel. Der Fokus auf Siemens ermöglicht es ihm, tief in die Materie einzusteigen: „Mich faszinieren die verschiedenen Bereiche. Nicht nur die Programmiersprache, sondern auch Sensoren, Datenhandling und HMI. Es ist abwechslungsreich und nie das Gleiche.“ Und auch die Teamstimmung gefällt ihm. Marcel fühlt sich wohl zwischen seinen Kolleg:innen – fachlich als auch menschlich: „Wir sind ein gutes Team. Wir unterstützen und motivieren uns gegenseitig.“ Unsere Programmierer:innen sind einen Großteil der Zeit direkt vor Ort auf den Baustellen der Projekte. Als Team in Kontakt zu bleiben, ist darum besonders wichtig. Bei den Beuteldachsen bietet das Regelmeeting jeden Donnerstag die Möglichkeit zum Status-Update. Doch manchmal muss es schnell gehen, von jetzt auf gleich: „Wenn man unter Zeitdruck ist, kann es schon mal schwierig werden. Dann soll etwas in fünf Stunden fertig sein, obwohl man gerade Probleme mit der Technik oder Software hat“, beschreibt Marcel eine Herausforderung seiner Arbeit, „dann muss man manchmal alles wegschmeißen und neuanfangen. Wenn man in Eile ist und einen Rat braucht, ist im Team immer jemand ansprechbar. Wir ziehen an einem Strang.“

Auf Distanz Nähe halten

Die Inbetriebnahmen der Anlagen bringen einen hohen Reiseanteil für unsere Programmierer:innen mit sich. Marcel ist im Namen von ekvip nach Kamenz, Amberg und Darmstadt gereist, doch auch noch Detroit und in die Slowakei. So unterschiedlich, die Orte sind, an die unsere Programmierer:innen kommen, so unterschiedlich auch die Aufenthalte. „In der Slowakei war ich drei Monate. Es war Sommer und ich hatte eine Unterkunft direkt am See“, berichtet Marcel. „Es war meine Sprache, weil ich aus der Slowakei komme. Und der Ort war gut gelegen, sodass ich meine Familie an den Wochenenden besuchen konnte.“ Die Arbeitstage der Inbetriebnahmen sind lang – umso wertvoller ist die freie Zeit vor Ort. Marcel erzählt von Detroit: „Einige haben sich am Wochenende einfach auf dem Zimmer erholt. Ich habe aber versucht auszugehen. Ich war im Naturpark unterwegs, in der Innenstadt, habe kleine Ausflüge gemacht. Zum Glück hat uns die Firma Mietwagen zur Verfügung gestellt. Das war echt cool.“ Außerdem berichtet er, dass sie vor allem freitags und samstags oft gemeinsam Dinner gegessen und den Abend verbracht haben. Doch manche Dienstreisen treten unsere Programmierer:innen auch allein an. Besonders der Zusammenhalt auf Distanz und Angebote zur Freizeitgestaltung sind dann bedeutend. Darum ermöglichen wir unseren Mitarbeitenden bei ekvip die Mitgliedschaft in einem Sportclub, der das flexible Training an über dreitausend Standorten anbietet. „Allein ist es nicht immer nur schön. Während der Arbeit macht man sich mit den Kund:innen bekannt. Aber nach der Arbeit ist man manchmal allein für seine Freizeitgestaltung zuständig.“, reflektiert Marcel. „Es ist gut, wenn man jemanden hat, mit dem man skypen kann. Ich finde es toll, dass Urban Sports eingeführt wurde. Ich achte jetzt mehr auf meine Gesundheit und die Work-Life-Balance.“

Zukunftsträchtig

Insgesamt schätzt Marcel ekvip als engagierten Arbeitgeber. Den Einsatz für das Wohlergehen jedes und jeder Einzelnen, die Diversität der Teams und auch die regelmäßigen Events: „Es ist auch sehr motivierend, dass wir hier Wissensaustausch haben – zum Beispiel im Trainingslager. Außerdem gibt es Winter- und Sommerfeiern. Das macht nicht jedes Unternehmen.“ Bei einem Blick in die Zukunft sieht Marcel sich als Senior SPS-Programmierer bei ekvip. Denn alles in allem hat er hier gefunden, was er gesucht hat.