Programmieren, das fand ich immer gut

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Christian kam vor zwei Jahren als SPS-Programmierer zu ekvip ins Team der Beuteldachse. Er hat im Dualstudium bei Siemens Automatisierungstechnik studiert. Er kann das TIA-Portal wohl im Schlaf bedienen und schätzt an der Siemens-Welt, dass sie von einfacher Bedienung bis hin zu komplexen Strukturen alles abdeckt – und somit abwechslungsreich und flexibel ist. Christian verbringt viel Zeit auf den Baustellen vor Ort. Was er am Reisen schätzt und wie er überhaupt zum Programmieren gekommen ist, erzählt er hier.

Christian beginnt nach seinem Abitur ein duales Studium bei Siemens: „Da war von Elektronik, Mechatronik, Automatisierung, Programmieren querbeet einmal alles dabei. Wir konnten überall mal reingucken und nach der Übergangszeit ging es dann ins Studium Automatisierungstechnik. Das war auch das, was mir da vorher am meisten Spaß gemacht hatte.“ Der Weg zum Programmieren klingt in Christians Erklärung letztlich wie ein logischer Schluss: „Bei der ganzen Mechatronik war mir zu viel Berechnung drin. Wenn ich das Ergebnis hatte, habe ich auch den Lösungsweg verstanden. Wenn ich aber mit dem Problem angefangen habe, konnte ich zwar auch einen Lösungsweg finden – aber der hat immer zu einem anderen Ergebnis geführt. Ich mag grundsätzlich nicht so viel mit Schmutz und händisch machen. Darum war die Elektrotechnik nicht so meins“, zu unserem Glück bleibt eine Sache über, die ihm von Anfang an gefällt, “und das Programmieren, das fand ich immer gut.“ Christian, der schon als Jugendlicher (und bis heute) gern Computer spielt, findet hier die perfekte Kombination: „Am Rechner sitzen, aber auch was von der Welt sehen.“ Denn genau das ist die Kurzfassung seines Jobs bei ekvip.

Für jeden Zweck die richtige Programmierumgebung

Im Team der Beuteldachse bleibt er dem Siemens-Universum treu. „Ich möchte eigentlich gar nicht in eine andere Programmierumgebung wechseln. Ich kenne mich halt jetzt im TIA aus“, Christian weiß die Niedrigschwelligkeit des TIA-Portals zu schätzen: „Wir programmieren und sehen sofort, ob es geht oder nicht. Bei vielen anderen Hochsprachen hast du unglaublich viel Programmieraufwand und du siehst das wenig bis gar nicht.“ Obwohl das Siemens-Konzept auf Simplizität ausgelegt ist, kann am Anspruch je nach Zielstellung geschraubt werden: „Siemens ist theoretisch schön einfach zu programmieren, aber man kann es halt auch sehr komplex machen. Wenn es einfach nur darum geht, das Förderband anzutreiben, dann ist das mal eben gemacht. Wenn es aber beispielsweise um ein Lagersystem mit Logik dahinter geht, wird es schonmal aufwendig.“ Letztendlich findet Christian, dass ein direkter Vergleich den verschiedenen Programmier-Umgebungen nicht gerecht wird: „Man kann nicht sagen, dass das eine besser ist als das andere, das wäre einfach falsch. Verschiedene Kund:innen wollen verschiedene Sachen.“

Mittendrin statt nur (virtuell) dabei

Als Christian, der aus Österreich zu uns kam, sich auf Stellensuche begibt, wünscht er sich vor allem wieder mehr Nähe zu seiner Familie in Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem ist er von seiner damaligen Haupttätigkeit – virtuelle Inbetriebnahmen – nicht gerade begeistert. Er will wieder am Ort des Geschehens, auf der Baustelle, sein. Das Angebot von ekvip, damals noch unter der OSB AG, sagt ihm darum zu – bis heute: „Bei ekvip war es einfach das, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte. Ich habe Vorbereitungszeit im Büro und dann die Einsätze auf der Baustelle. Und dann ein bisschen Erholung, wenn ich die Überstunden der Baustelle abbaue, was halt normal ist“, fasst er zufrieden zusammen. Auch im Kollegium fühlt Christian sich gut aufgehoben: „Hier sind die Leute herzlich. Egal, wo ich einsteige, ich komme mit den Leuten klar. Es ist eine schöne Familie.“