Wir sind auf einem guten Weg

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Tobias ist seit drei Jahren bei ekvip, im Team der Coding Ninjas. In seinem Elektrotechnik-Studium mit Vertiefung Automatisierungstechnik lag bereits ein großer Fokus auf der Programmierung. Bei uns ist er letztlich dann genau das geworden, was er nie sein wollte: SPS-Programmierer. „Damals nach dem Studium fand ich das im Vergleich zu anderen Systemen oberflächig langweilig“, gibt er im Rückblick zu. Was Tobias dennoch von uns überzeugt hat und ihn bis heute an seinem Job fasziniert, erzählt er hier.

Die grundlegende Begeisterung der Automatisierungstechnik packt Tobi spätestens während seines Studiums: „Da habe ich angefangen, mich hinzusetzen und Mikrocontroller zu programmieren. Und irgendwann bin ich dann auch auf den PC übergegangen“, erinnert er sich heute. „Es hat sich dann mehr oder weniger zum Hobby entwickelt. Das war ganz cool.“ Früher schraubte er bereits gern an Motorrädern, heute bastelt er zusätzlich an seinen selbst erdachten Projekten. Zuhause nutzt Tobias seinen eigenen 3D-Drucker, um die Mechanik zu drucken, baut die Elektronik zusammen und programmiert das Ganze nach seinen Vorstellungen. Zuletzt kam bei diesen Basteleien eine komplette CNC-Fräse heraus. Den kreativen Prozess – aus dem Kopf in die Realität – darf er bei den Coding Ninjas zu seinem Beruf machen. Obwohl er nie SPS-Programmierer werden wollte, könnte genau dieser Faktor der sein, der ihn überzeugt hat: „Das Arbeiten direkt an der Maschine fasziniert mich. Man programmiert irgendwas, dann läuft die Maschine und man sieht, was man gemacht hat“, schätzt er seine Tätigkeit ein, „und dann muss man auch an der Maschine rumbasteln. Bisschen Mechanik, bisschen Elektrik. Das finde ich echt cool!“

SPS – Dynamischer als gedacht!

Tobias erzählt, dass ihn – entgegen seiner anfänglichen Meinung – das System überzeugt habe, auf dem er nun arbeitet: „Mit Beckhoff. Als ich angefangen habe, habe ich noch mit Siemens gearbeitet. Das ist ein himmelweiter Unterschied für mich. Beckhoff und Bosch bringen ein bisschen neuen Wind rein – da kann man auch mal moderne Entwurfsmuster anwenden, eine ganze Designstruktur ausbauen. Das macht es interessant.“ Besonders in der Framework-Entwicklung findet Tobias Abwechslung und Herausforderung seines fachlichen Anspruchs: „Da macht man sich wirklich Gedanken, wie das funktioniert und man braucht Zeit, das sauber zu entwickeln“, erklärt er die Arbeit am Framework. „Ich lerne dabei viel – Sachen, die ich zuvor noch nie gesehen habe. Dabei zählt vor allem Qualität, nicht Quantität.“

Ausgleich trotz hoher Leistung

Im Tagesgeschäft hingegen geht es oftmals um Quantität. Denn vor Ort, an der Anlage, ist das höchste Ziel, die Inbetriebnahme abzuschließen. Im Namen dieses Ziels hat Tobias mit ekvip schon viele Orte gesehen – Kamenz, Darmstadt und Freiberg, aber auch Italien und Kalifornien. „In Italien hatte ich ein Hotel, das direkt im Weinberg drin war. Da konnte man schön wandern. Und es waren die ersten Frühlingstage“, erinnert er sich. „Man kommt rum, sieht mal was anderes. Und wenn man mal sechs Monate woanders lebt, ist man nicht mehr nur als Tourist da.“ Obwohl Tobi das berufliche Reisen zu schätzen weiß, spürt er auch die schwierigeren Seiten daran. Irgendwann möchte er Freundeskreis und Freizeit wieder priorisieren können: „Ich glaube, ich will das Reisepensum nicht für immer haben.“ Dass unsere Programmierer:innen während der Zeit der Inbetriebnahmen unter Hochdruck arbeiten, weiß ekvip schätzen. Darum versuchen wir, die intensive Reisezeit möglichst umfangreich zu kompensieren: „Man leistet schon viel auf den Baustellen, was das Arbeitspensum angeht. Und da kommt ekvip uns sehr entgegen. Man kann dann auch mal sagen: ‚Ich bin jetzt mal ein paar Wochen im Urlaub‘ oder ‚Ich mach morgen Homeoffice oder einen Tag frei‘. Also der Ausgleich ist schon da.“ Außerdem haben wir es nach der Abspaltung von der OSB AG geschafft, Stabilität und Vertrauen in unsere Teams zu bringen: „Generell ist in der Branche eine hohe Fluktuation üblich. In den letzten zwei Jahren ist mehr Stabilität reingekommen. Ich glaube, das brauchen wir wirklich, dass die Teams über lange Zeiträume zusammenhalten, weil sich sonst kein Team-Gefühl ergibt. Da sind wir auf einem guten Weg.“