Das ekvip-Gefühl ist ein sehr, sehr loyales

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Sven kam 2017 als SPS-Programmierer zu uns. Mit Abspaltung von der OSB AG und Gründung der ekvip automation GmbH entstanden drei Teams. Die Coding Ninjas, die Beuteldachse und: Die Multitools – bei ihnen ist der Name Programm. Sie spielen in vielen Programmierarenen gleichzeitig und finden immer das richtige Werkzeug, um der Anlage Leben einzuhauchen. Und genau das begeistert Sven an der Automatisierung. Seit etwa einem Jahr ist er Teamlead der Multitools und stürzt sich in seiner neuen Rolle in aufregende, oft unbekannte Welten.

Sven beendet Ende der Neunziger sein Studium der Automatisierungstechnik. SPS hat er dabei weitgehend ausgespart: „Damals habe ich mich gefragt, wozu ich das überhaupt mache. ‚Brauche ich wahrscheinlich sowieso nie‘, dachte ich.“ Zu dieser Zeit stellt sich die Jobsuche als schwierig heraus, vor allem frisch aus der Uni kommend, ohne Berufserfahrung. Ironie des Schicksals oder glückliche Fügung – kurz nach seinem Abschluss bekommt Sven von einem ehemaligen Kommilitonen einen Tipp. Es geht um einen SPS-Job: „‚Ja, also SPS‘, habe ich gesagt, ‚das kann ich doch gar nicht‘. Und da sagte er zu mir: ‚Na, ich kann es doch auch. Und wenn ich es kann, dann kannst du das auch.‘“ Inzwischen ist Sven quasi ein alter Hase im SPS-Geschäft. Doch seine Begeisterung entfacht sich immer wieder neu: „Ich mache es inzwischen schon seit über 20 Jahren. Es macht mir einfach Spaß.“ Die Quintessenz ist es, „Maschinen Leben einzuhauchen“, beschreibt er die Faszination Automatisierung. „Die Maschine steht fertig gebaut und verkabelt vor dir und kann noch gar nichts. Aber wenn das Programm dann drin ist, dann kann sie das, was ich kann. Und je länger man das macht, umso besser wird man eben auch.“

Challenge accepted: Auf dem Weg zum Teamlead

Seit Sommer 2021 ist Sven Teamlead der Multitools. Für diese Rolle nimmt er viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse auf sich. „Ich bin teilweise im täglichen Projektgeschäft tätig und kümmere mich außerdem um die Teamarbeit. Ich bin – wie Katja immer so schön sagt – aus meiner Komfortzone herausgekommen“, erzählt Sven und verweist augenzwinkernd auf unsere Geschäftsführerin Katja Wachsmuth, die ihn prädestiniert für die Führung der Multitools hielt und darum aktive (und erfolgreiche) Überzeugungsarbeit leistete. Die Multitools bestehen aus fünf festen Mitarbeitenden. „Wir sind immer ziemlich verstreut. Die meiste Zeit sind alle auf den Baustellen verteilt. Im Moment ist es so, dass Frank, Dirk und Anda zusammen in einem Projekt sind, während Christian und ich gemeinsam bei einem anderen Kunden sind. Und das funktioniert gut“, beschreibt Sven die Zusammenarbeit des Teams. Obwohl sie die meiste Zeit auf Distanz arbeiten, legt Sven großen Wert darauf, in Verbindung zu bleiben: „Wir treffen uns einmal die Woche virtuell oder – wenn möglich – im Büro. Wir besprechen dann die aktuellen Projekte, wie diese Projekte laufen, die Urlaubsplanung und was es sonst für Wünsche oder Sorgen gibt. Und wenn andere Sachen offen sind, können sie mich jederzeit anrufen. Ich finde, es ist ein gutes Miteinander.“ Dieses Miteinander aufrecht zu erhalten und gleichzeitig nicht komplett aus dem Projektgeschäft zu versschwinden, war für Sven eine große Herausforderung. Inzwischen sieht er sich auf einem guten Weg: „Ich habe das Gefühl, dass sie mich als Teamleiter schätzen.“, reflektiert Sven die Entwicklung. „Ich denke mir, ich versuche auf die Leute einzugehen, versuche mit ihnen zu reden. Ich bin nicht der Typ, der Druck aufbaut – das mag ich selbst nicht und darum möchte ich es nicht an andere Leute weitergeben. Ich bekomme oft gesagt, dass ich eine sehr ruhige und gelassene Art ausstrahle.“ Und das bestätigt auch Svens Team. Anda, eine Programmiererin der Multitools, sagt: „Sven kümmert sich sehr um uns. Wenn wir auf der Baustelle sind, fragt er immer, ob wir etwas brauchen, ob es uns gut geht, ob es passt mit dem Kunden und auch persönliche Sachen. Er möchte, dass bei uns alles in Ordnung ist.“

Wer wagt, gewinnt

Sven kam 2017 aus einem Zwei-Mann-Ingenieurbüro zu uns. Seine Frau entdeckte die Stellenanzeige der OSB AG in der Zeitung. „Uns ist damals aufgefallen, dass die Firma sich damals schon als OSB sozial sehr engagiert hat. Das hat uns gut gefallen und war ein großer Grund, dass ich mich beworben habe.“ Ein Wert, den ekvip aus Überzeugung weiterführt. Mit Aktionen wie dem Girls Day oder Spenden an die Tafel oder den Frauen für Frauen e.V. tragen wir gesellschaftlich und sozial unseren Teil bei. Nach einer Phase der Eingewöhnung findet Sven bei ekvip eine erfüllende Tätigkeit: „Am Anfang habe ich kurzzeitig an mir gezweifelt. Es gab so viele Themen und Projekte, von denen ich erstmal keine Ahnung hatte“, erzählt Sven in der Rückschau und beschreibt damit wohl einen Moment, den alle Neueinsteiger:innen bei ekvip erleben. „Jetzt im Nachhinein, nach den fünf Jahren betrachtet, war es die richtige Entscheidung.“ Denn letztlich findet er in ekvip einen Arbeitgeber, der nicht nur an die Mitarbeitenden hohe Anforderungen stellt, sondern auch an sich. „Das ekvip-Gefühl ist ein sehr, sehr Loyales. Man hat hier den Eindruck, dass es nicht nur ums Geschäft geht.“