Eine gute Mannschaftreicht reicht nicht – sie muss auch zusammenspielen

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Anda ist seit einem Jahr als Programmiererin Teil der Multitools. In ihrem Heimatland Rumänien hat sie Automatisierungstechnik studiert. Ihre Begeisterung gilt jedoch schon damals der Welt des Maschinenbaus, der Robotik und Programmierung. Bei ekvip hat sie eine berufliche Heimat gefunden, in der sie dieser Begeisterung inhaltlich folgen darf. Warum die Automatisierung Anda mitreißt, wie ihr der Einstieg ins Team erleichtert wurde und woher man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist, erzählt sie hier.

Bevor Anda zu ekvip kommt, war sie bereits für ein Projekt ihres vorhergehenden Arbeitgebers in Dresden. „Ich habe vorher mehr in der Dokumenterstellung gearbeitet. Weniger in der Programmierung von Systemen“, erinnert sie sich. Als sich Anda auf Stellensuche begibt, liegt der Fokus darum mehr auf der Programmierung: So findet sie ekvip und bewirbt sich. „Ich habe die Website angeschaut und gefunden, was ich wollte. Es sah einfach gut aus, was sie machen“, beschreibt Anda ihren ersten Eindruck, „und dann hat mir Franzi geschrieben, ob wir ein Interview ausmachen wollen.“ Kurz darauf beginnt ihre Reise bei den Multitools.

Die erste Baustelle

Wie jedes neue Teammitglied ist auch Anda zu Beginn von der Unterstützung anderer abhängig. „Am Anfang konnte ich fast nichts alleine ohne Hilfe machen“, erzählt sie. Nachdem sie die ersten zwei Wochen in unserem Büro in Leipzig verbringt und eine Einweisung in ihr Projekt durchläuft, geht es auf die Baustelle. Feuerprobe – Anda meets TwinCAT 2. „Bei meinem ersten Projekt mussten wir den Fehler finden und reparieren. Ein Kollege hat es mir gezeigt und das nächste Mal konnte ich ein ähnliches Problem schon allein lösen. Das baut das Selbstbewusstsein auf.“ Sie macht die Erfahrung, dass der Einstieg in die Praxis eine Herausforderung ist, die man nur Schritt für Schritt bewältigen kann. Doch sie macht auch die Erfahrung, dass sie bei jedem Schritt unterstützt wird: „Vor allem mein Teamleiter Sven und Kollege Christian haben mich von Anfang an begleitet. Sie haben mir gezeigt, was zu tun ist und wie. Dabei sind sie immer freundlich und ich kann bis heute jederzeit Fragen stellen.“ Und auch mit den anderen Multitools findet sie rasch eine freundschaftliche Ebene: „Wir haben einen Teamspirit. Ich kann das spüren.“

Eine Mannschaft muss zusammenspielen

Kaum ist das erste Projekt geschafft, ist Anda unterwegs zum nächsten. Dieses Mal begibt sie sich in die Siemens-Umgebung. Der Wechsel zwischen den Welten ist typisch für das Team der Multitools: „Wie der Name schon sagt: Wir sind nicht auf einen Bereich spezialisiert. Wir machen das, was der Kunde nutzt“, beschreibt sie die Teamausrichtung und findet: „Dadurch können wir uns auch weiterentwickeln.“ Dieser Faktor liegt Anda besonders am Herzen, sie will nicht stehenbleiben. „Ich möchte irgendwann sagen, dass ich TwinCAT richtig kann. Aber ich habe auch andere Trainings besucht. ekvip hat mich beispielsweise eine Woche zu Siemens geschickt“, erzählt sie und fasst schmunzelnd ihre Einstellung zusammen: „Im Prinzip möchte ich von allem etwas wissen.“  Und diese Motivation findet bei ekvip ihr Pendant. Wer wachsen will, wird hier wachsen. „Gemeinsam mit Sven und Elias haben wir Stellen gesucht, wo ich mich noch entwickeln kann. Sie haben neue Wege gefunden, um mich zu unterstützen“, resümiert Anda. „Sie hatten auch die Idee, dass sie kleine Aufgabenpakete für mich machen. Sie haben mich dann jeden Tag gefragt, ob ich es gelöst habe. So haben wir gesehen, wo meine Schwachstellen sind: Wo kann ich schneller sein? Wo kann ich mit den anderen zusammenarbeiten?“ In ihrer Jugend hat Anda Fußball gespielt. Die Art der Zusammenarbeit hier vergleicht sie mit einer Mannschaft: „Es reicht nicht, gute Spieler:innen zu haben, man muss sie auch fördern. Und die Spieler:innen müssen miteinander kooperieren, denn wenn sie nicht zusammenspielen, können sie keine guten Ergebnisse erzielen – egal, wie gut sie einzeln sind.“

 

Unter Männern – Na, und?

Anda führt uns täglich vor Augen, wie wertvoll die weibliche Perspektive für ein Team ist. Dass sie auf den meisten Baustellen eine von sehr wenigen Frauen ist, sieht sie entspannt: „In dieser Branche sind halt meistens Männer, aber das ist für mich kein Problem. Ich finde, dass es mit ihnen Spaß macht, weil sie so offen und direkt sind“, erzählt sie schmunzelnd. Ihre Studienwahl fiel nach dem Ausschlussprinzip. „Auch bei uns in der Uni waren nicht sehr viele Mädchen in meiner Gruppe. Ich habe mein Studium danach gewählt, was ich nicht machen möchte. Und dann blieb was mit Programmieren und Physik übrig“, erinnert Anda sich und erzählt von dem Moment, als der Groschen fiel: „Kurz darauf habe ich im Fernsehen etwas über eine Fertigungsanlage geschaut. Das hat mir sehr gefallen. Und da wusste ich: Ja, das möchte ich machen! Und deswegen habe ich Automatisierungstechnik studiert.“ Die Begeisterung von damals hält an – und genau das beschreibt Anda als die wichtigste Grundlage für die Arbeit als Programmiererin: „Es muss auf jeden Fall Leidenschaft da sein. Man muss spüren, dass da ein Weg ist, dem man folgen will.“ Denn zwischen den stressigen Momenten und Herausforderungen liegen große Erfolgserlebnisse. Und von denen lebt die Arbeit bei ekvip: „In der physischen Welt zu sehen, was ich gedacht habe – Das ist eine große Sache!“