Vater, Programmierer, Lösungsfinder

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Christian kam während der Pandemie zu ekvip, als Teil der Multitools. Seine ersten Wochen bei uns verbrachte er zu Hause – bei hundert Prozent Kurzarbeit. Klar, für den Einstieg bei den Multitools war dieser Start nicht optimal. Doch Christian war damals frisch gebackener Vater und gibt offen zu, dass er die gewonnene Familienzeit in vollen Zügen genossen hat. Wie er sich letztendlich trotz widriger Umstände im Team integrieren konnte und wie ekvip seine Vaterrolle unterstützt, erzählt er hier.

Christian lernt nach dem Abitur zuerst Fluggeräte-Elektroniker. Mit dem Wunsch nach mehr örtlicher Flexibilität und einem zukunftsgerichteten Blick, entscheidet er sich bald Regenerative Energien zu studieren. „Während des Studiums bin ich in die Software-Abteilung eines Windkraftanlagen-Hersteller gekommen“, erzählt Christian über seine Programmier-Ursprünge. „Ich habe die Abteilung im Praxissemester ein halbes Jahr lang unterstützt und dann auch meine Abschlussarbeit dort geschrieben – zum Thema SPS-Programmierung. So bin ich überhaupt erst in die SPS-Welt gekommen.“ Als nach dem Studium die Stellensuche beginnt, werden Christian und seine Partnerin gerade Eltern. Sie entscheiden sich darum, nach Leipzig zu ziehen, um wieder näher bei ihren Familien zu leben.

Einstand auf Abstand

Auf einer Studierenden-Messe in Hamburg kommt Christian am Stand der OSB AG mit einer Recruiterin ins Gespräch. Als er erzählt, dass er sich nach Leipzig orientiert, vermittelt sie Christian an unsere HR Verantwortliche Franziska Jäger. Währenddessen übernimmt die Pandemie immer mehr Kontrolle über das private und berufliche Leben: „Viele Firmen waren unsicher, ob sie einstellen sollen oder das lieber noch verschieben. ekvip gab mir dann trotz Corona eine Chance.“ Christians Onboarding bei uns beginnt mit hundert Prozent Kurzarbeit – er bleibt also vorerst zu Hause. Für den damals frisch gebackenen Vater ist das im Rückblick eine dankbare Möglichkeit, Zeit mit seiner jungen Familie zu verbringen. Und auch sein neues Team versucht, ihm den Einstieg auf Distanz, so angenehm wie möglich zu gestalten: „Ich kannte mein Team ja noch gar nicht. Mein Teamlead Sven rief regelmäßig an und erzählte mir, wie der aktuelle Stand ist“, erinnert sich Christian. Die Projektlage ist zu dieser Zeit prekär, sodass sein Team die passende Möglichkeit abwartet, um ihn endlich ins Boot zu holen, „sie haben immer versucht Kontakt zu halten und auf dem aktuellen Stand zu halten. So habe ich nie das Gefühl gehabt, dass sich keiner um mich kümmert.“ Letztlich kann Christian durch seine Erfahrung als Fluggeräte-Elektroniker punkten: „Es ergab sich, dass ich in ein Projekt einsteigen durfte, wo ich keine Programmierung, sondern unterstützende Elektrotechnik beitragen konnte. Ich war dann mit einem Team in Kamenz und habe da viele Leute kennengelernt. Das war eine sehr schöne Zeit.“

Familie und Beruf vereinen

Mit der Abspaltung von der OSB AG und Gründung von ekvip, startet Christian nun im – damals aus nur vier Personen bestehenden – Team der Multitools durch. Viele Projekte erfordern eine hohe Reisebereitschaft. Eine Tatsache, für die Christian – zumindest für die erste Zeit seiner Vaterschaft – Lösungen mit ekvip sucht. Und findet. „Klar, ich hatte mich gedanklich darauf vorbereitet, auf Dienstreisen zu gehen. Doch durch Corona passierte bei dem Kunden, für den ich hauptsächlich tätig war, viel Umstellung“, für Christian bedeutet das, dass er viel aus dem Home Office arbeiten kann. „Sie haben uns viel Simulationsumgebung geschaffen und Fernzugänge. Somit besteht keine Notwendigkeit, dass ich unbedingt zur Anlage hinfahre. Ich telefoniere viel mit den Menschen vor Ort.“ Damit er diese Freiheit auch weiterhin nutzen kann, stellt ekvip viele Weichen im Zeichen der Flexibilität: „ekvip hat mir viele Freiräume geschaffen, die sicherlich gar nicht so geplant waren“, denn da Christians Freundin zusätzlich mitten in ihrem Abschluss steckt, möchte er ihr den Rücken freihalten. Indem Christian in seinem laufenden Projekt weiterarbeitet, statt in ein neues zu gehen, kann er die Home Office-Option und die flexiblen Zeiten des Kunden nutzen. „Die Betreuungszeiten für meinen Sohn sind schwierig, um acht Stunden arbeiten zu gehen. Darum habe ich dann meistens sechseinhalb Stunden gearbeitet und wenn mein Sohn geschlafen hat, habe ich die restliche Arbeitszeit nachgeholt. Da wurden Möglichkeiten geschaffen, die für mich sehr, sehr angenehm waren.“

„Grillst du nachher mit?“

Christian ist sich sicher – auch in Zukunft wird er gemeinsam mit ekvip Lösungen finden, um Arbeit und Familie bestmöglich zu vereinen. Die offene, familiäre Unternehmenskultur gibt ihm Sicherheit: „Diese Hierarchien, die es in vielen Unternehmen gibt, existieren hier nicht so. Unsere Geschäftsführerin Katja hat mich letztens gefragt, ob ich zu einer Radtour mitfahren will. Wenn die Chefin dich das fragt… Sie macht alles mit, ist immer mittendrin und hat ein sehr offenes Ohr.“ Nach einem anstrengenden, gelungenen Tag im Büro setzen unsere Teams sich gern nochmal gemeinsam raus und machen den Kopf frei: „Frank, unser COO, kommt ins Büro: ‚Grillst du nachher mit?‘ Und dann wird gegrillt und geredet – Diese spontanen Geschichten, die hier zwischendurch mal passieren, schätze ich sehr. Einfach das Essen genießen und die Arbeit mal zur Seite legen.“